Presse
Zwei Genies am Rande des Wahnsinns
"Sie sind ein köstliches Krawall-Duo: Eine verkrachte Komikerin und eine offenbar von 1900 übriggebliebene
Staatstheater-Diva. Bei ihrer Probe für einen gemeinsamen Auftritt prallen "Zwei Genies am Rande des Wahnsinns"
zusammen. Die Berliner City Sisters spielen die schrille Theater-Komödie der Woesner Brothers bei Heppel & Ettlich –
ein wilder Spaß. [...] Witzige Wörterverwechslungen, Wortspiele, Klassiker-Zitate und Beleidigungen summieren sich zur
schrägen Backstage-Comedy. Die spielen Bährend und Brehm mit Komik und Verve bis hin zur (Zeitlupen-)Prügelei
wegen eines Ex-Lovers."
Münchner Abendzeitung, Gabriella Lorenz
Der Diener zweier Herren
"Die Schauspieler und Sänger nehmen noch einmal Schwung, um diese parodistisch aktualisierte, um Tanz-, Gesangs- und
Slapstickeinlagen erweiterte Verwechslungsklamotte zügig und sauber zu Ende zu bringen. Diese Unbeirrbarkeit ist schon
angesichts der langen Texte und der dünnen Kostümchen eine respektable Leistung. Und alles ohne
Mikroports."
Berliner Zeitung, Birgit Walter
"Die trotz des Wetters durchweg gut aufgelegten, sympathischen Darsteller, machen die temperamentvolle, mit viel
Stimm- und Körpereinsatz gespielte Inszenierung zu einem leicht verdaulichen Vergnügen. Ein lohnender Spaß,
zumal, wenn die Temperaturen wieder ansteigen."
Neues Deutschland, Anouk Meyer
"Das gut aufgelegte Ensemble tänzelt mit Körperclownerien und einigen aktuellen Seitenbemerkungen durchs
zeitlose Geschehen. Die Liebenden Silvio (Daniel Pabst) und Clarice (Ina Bährend) kommen in kurzen Hosen und mit rosa
Kleidchen wie frisch vom Sandkasten daher. Das macht aber gar nichts, denn mehr als luftiges Amüsement ist nicht
beabsichtigt. Und das gibt es mit Seifenblasen, ein bisschen Fellini-Touch und mediterranem Feeling reichlich."
Zitty, Gerd Hartmann
Scapino
"Ein Bühnenbild braucht es in der Klosterkirche dafür nicht, auch keine Mikroports, glücklicherweise,
die Stimmen der Schauspieler tragen bestens. [...] Octavio hat das arme Waisenmädchen Giasinta (Ina Bährend)
geehelicht, Leandro sein Herz an die schöne Zerbinetta (Nadin Lucia Brehm) verloren. [...] Eine frühemanzipatorische
Feier des Bedienstetenstandes, die Grakovski mit homogenem Ensemble und präzisem Timing in Szene setzt. Es ist eines
dieser Stücke, dass sich in schönstem, sommerlich lauen Wohlgefallen unter viel Beifall in der Klosterruine
auflöst.
Der Tagesspiegel, Patrick Wildermann